Vielen Frauen empfinden Geld als unangenehmes Thema und verdrängen es am liebsten. Astrid Zehbe, Finanzjournalistin und Mitgründerin der Plattform „finanzielle“ sagt: Schluss damit! Frauen können Geld.
Geld macht Spaß – Ein Plädoyer für den positiven Umgang mit Finanzen
Von Sorgen zu Spaß: Warum Geld mehr Freude bringen kann, als viele glauben.
Geld. Für viele klingt das wie ein unangenehmes Gesprächsthema, das man lieber in einer dunklen Schublade versteckt. Aber warum eigentlich? Astrid Zehbe, preisgekrönte Finanzjournalistin und Mitgründerin der Plattform „finanzielle“, sagt: Schluss damit! Geld kann richtig Spaß machen – und das hat nichts mit Millionärsträumen zu tun.

Angst, Panik, Frust – warum Geld oft keinen Spaß macht
„Wir verbinden Geld oft mit negativen Gefühlen“, erklärt Astrid. Statt sich über mögliche Chancen zu freuen, denken viele an Schulden, finanzielle Abhängigkeit oder komplizierte Anlageprodukte. Kein Wunder – über Jahrzehnte wurden Frauen in eine passive Rolle gedrängt: Kein eigenes Konto, kein Job ohne die Erlaubnis des Mannes. Klingt wie Mittelalter? War aber bis in die 70er Jahre Realität.
Vom Sorgenkind zum Superhelden: Geld als Werkzeug begreifen
Stell dir vor, Geld ist kein Problem, sondern ein Multitool. Ein bisschen wie das Taschenmesser der Schweizer. Es kann dir Unabhängigkeit, Sicherheit und sogar Lebensfreude schenken. „Wenn man Geld als Mittel zur Gestaltung des eigenen Lebens sieht, wird es plötzlich spannend“, sagt Astrid. Klingt nicht schlecht, oder?


Ladies, wir müssen reden … über Geld!
Hier der Plan: Lesen, Labern, Loslegen. Klingt simpel, ist aber eine echte Wunderwaffe. Astrid erklärt: „Informiert euch, redet mit Freundinnen über Geld und fangt an. Es müssen ja nicht direkt Aktien sein, aber ein Notgroschen ist ein guter Start.“ Und keine falsche Bescheidenheit! Frauen sparen oft super diszipliniert, trauen sich aber nicht, das Ersparte für Investitionen zu nutzen. Hier setzt „finanzielle“ an: Mit Workshops, Role Models und Bootcamps. Das Ziel? Mut machen!
Vom Sparbuch zur Traumimmobilie: Erfolgsgeschichten, die Mut machen
Einer der Stars aus Astrids Fundus: Eine Frau, die nach einer Trennung ihr Leben komplett umkrempelte. Erst Vollzeitjob, dann Notgroschen, ein kleiner ETF-Sparplan – und zack, ein paar Jahre später konnte sie sich ihre erste Wohnung kaufen. Kein Lottogewinn, sondern einfach clevere Planung.
Goodbye Money-Mindset-Bremse
Was blockiert uns eigentlich so oft? Astrid hat eine Vermutung: alte Glaubenssätze. „Warum denke ich so über Geld? Woher kommen diese Überzeugungen?“ Viele negative Gedanken stammen aus der Kindheit, von Eltern oder Oma und Opa. Wer diese Muster hinterfragt, kann sie durchbrechen. Mit anderen Worten: Es ist nie zu spät für ein neues Money-Mindset.
Spaß statt Stress – jetzt geht's los!
Geld kann Spaß machen – das klingt für dich noch unrealistisch? Dann probiere es aus. Fang klein an, lies dich ein und geh den ersten Schritt. Astrids Geheimtipp: Warte nicht auf den perfekten Moment. Denn der beste Zeitpunkt, um anzufangen, ist genau jetzt.

Fakten
Frauen und Geld
- Gender Pay Gap: In Europa verdienen Frauen durchschnittlich 13% weniger pro Stunde als Männer (EU-Kommission, 2023).
- Pensionslücke: Frauen erhalten in der EU im Schnitt 28% weniger Rente als Männer.
- Finanzielle Abhängigkeit: 40% der Frauen in Partnerschaften überlassen die Finanzplanung dem Mann (OECD, 2022).
- Investitionsverhalten: Nur 33% der Frauen investieren in Aktien oder Fonds, verglichen mit 52% der Männer (Statista, 2023).
- Erfolg durch Netzwerke: Frauen, die an finanziellen Bildungsprogrammen teilnehmen, steigern ihr Spar- und Investitionsverhalten um bis zu 60%.

Über Astrid Zehbe
Astrid Zehbe ist eine preisgekrönte Finanzjournalistin und zusammen mit Daniela Meyer Mitgründerin der Plattform „finanzielle“, die Frauen dabei hilft, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Sie ist eine gefragte Speakerin und Autorin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Themen Geld und Investments für Frauen greifbar und inspirierend zu machen. Astrid glaubt: Geld ist mehr als Zahlen – es ist ein Werkzeug für Selbstbestimmung und Lebensfreude.
Regula Bathelt
Regula ist Mitgründerin und CEO von Belle&Yell. Als internationale Marketing- und Branding-Expertin hat sie zahlreiche Marken betreut und mit Unternehmen wie AUDI und der Deutschen Telekom zusammengearbeitet. Mit über 30 Jahren unternehmerischer Erfahrung in TV, Werbung und Digital Business verbindet sie Kreativität mit strategischem Weitblick. Sie war als Wirtschaftsjournalistin und TV-Produzentin für Sender wie ZDF, RTL und Pro7 tätig, bis sie 1997 die Kommunikationsagentur SMACK Communications mitgründete. Bis heute unterstützt SMACK innovative und dynamische Unternehmen bei der erfolgreichen Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Regula ist überzeugte Europäerin, Wasser ist ihr Element und sie liebt Lesen, Schreiben, Sport und Hunde.


